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Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing e.V.

Herbstliche Gefahren im Straßenverkehr

Auch wenn dieses Thema dem Letzten im ersten Moment recht ähnlich ist, wollen wir auf Grund der Dringlichkeit weiterhin auf herbstliche Gefahren im Straßenverkehr hinweisen.

Hauptauslöser für diese Gefahren sind natürlich die sinkenden Temperaturen um diese Jahreszeit. Es kommt folglich vermehrt zu Nebel, Reif, Bodenfrost und einer damit verbundenen Rutschgefahr. Feuchtigkeit allein, auf Grund von Nebel, Reif oder anderen Ursachen, vermindert bereits die Bodenhaftung eines jeden Fahrzeugs auf der Straße. Kommen noch niedrige Temperaturen hinzu, ergibt sich eine gefährliche Mischung. In den Nächten kann es schon gefrieren und auch in den Morgenstunden ist der Boden noch lange kalt, was zu einer Gefahr werden kann. Schon ab 4°C über Null kann es zu Bodenfrost kommen! Hierbei gefrieren Nebel oder allgemein Luftfeuchtigkeit, wodurch eine meist dünne Eisschicht auf der Straße entsteht, die nicht selten zu Unfällen führt. Auch Laub auf den Straßen, das alleine schon rutschig genug ist, hält das Wasser und gefriert demnach extrem schnell!  Montieren Sie rechtzeitig Winterreifen auf Ihr Fahrzeug! Diese können das Risiko des Wegrutschens vermindern, jedoch ersetzen auch diese eine angemessene Fahrweise nicht!

Durch die Zeitumstellung fällt auch ein großer Teil des abendlichen Berufsverkehr in die Dämmerung. Da Wildtiere meist zu dieser Zeit unterwegs und natürlich von der Zeitumstellung nicht betroffen sind, steigt auch die Gefahr durch Wildunfälle. Um Unfälle zu vermeiden, sollte insbesondere in den nächsten Wochen die Fahrgeschwindigkeit angepasst und vorausschauend gefahren werden, rät der ADAC und der Deutsche Tierschutzbund. Auf Straßen in Waldgebieten ist das Risiko besonders hoch. Neben erhöhter Aufmerksamkeit, ist auch hier eine angepasste Geschwindigkeit dringend erforderlich. Sollte Ihnen ein Tier auf der Straße begegnen, bremsen Sie und versuchen Sie eventuell es durch Hupen von der Straße zu vertreiben. Lichthupe oder Ausweichmanöver sind hier eher unangebracht, da die Tiere durch das Licht ihre Orientierung verlieren und abruptes Ausweichen zu schlimmen Unfällen führen kann. Rechnen Sie in diesem Fall auch immer damit, dass weitere Tiere folgen könnten. Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, muss auf jeden Fall die Polizei informiert werden.

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